Login | Impressum | Sitemap

IT-Projekt

Es handelt sich hierbei um die Beschreibung einer Studienarbeit welche mit 3 Komilitonen, im Rahmen des Masterstudiengangs an der Ohm-Hoschule Nürnberg, erbracht werden musste.


Hier ein Auszug aus der Projektdukumentation, die Zielsetzung und der Nutzen des Projektes.

Ziel des Projektes

Ziel dieses Projektes war ein BI-System, das Betriebs- und Baustellendaten mehrerer Bagger auswerten kann. Für die Auswertung dieses Prototypens waren unterschiedliche Berichte vorhanden. Im Laufe des Projektes wurde exemplarisch gezeigt, dass das Projektcontrolling in der Baubranche durch den Einsatz von Business Intelligence Werkzeugen unterstützt und verbessert werden kann.

Beispiel Würfel des Projektergebnisses (zum Vergrößern anklicken)

Nutzen des Projektes

Zusammenarbeit des BI-Werkzeuges mit ERP-System und Controlling (zum Vergrößern anklicken)

In aller Regel sind Bauvorhaben Projekte. Es existiert für jedes ein festes Budget sowie ein begrenzter Zeitrahmen. Zusätzlich variieren die Einflussfaktoren für jedes Bauprojekt, z.B. sind die Bodeneigenschaften für jede Baugrube anders. Somit hat nicht nur der Bauträger ein Planungsproblem, sondern auch die Bauunternehmer; sie können nicht all diese Einflüsse für ihre Angebotskalkulation berücksichtigen. Bis heute ist es üblich, für Bauprojekte einen festen Prozentsatz als Zuschlag zum Ausgleich des Wagnisses zu kalkulieren. Dieser allgemeine Zuschlag ist nicht abhängig von den einzelnen Bauobjekten. Somit werden risikoreiche Projekte unterbewertet und ”einfache“ Projekte überbewertet. Ebenso ist es nicht möglich, den Projektfortschritt objektiv zu beurteilen bzw. Kapital- und Zeitengpässe während des Projektes zu identifizieren.
Für einen objektbezogenen Zuschlag benötigt man exakte Werte aus bereits beendeten Bauprojekten, nicht -wie üblich- Entscheidungen aus dem Bauch heraus. Auf Grund der Ähnlichkeit zu Projekten sind Bauvorhaben nicht ohne Weiteres miteinander vergleichbar, deshalb benötigt man eine Vergleichsbasis, Kennzahlen. Allgemeine Kennzahlen für das Baucontrolling wurden bereits in der Dissertation von Lars Nebe erortert.
Eine Business Intelligence-Lösung würde es zusätzlich ermöglichen, laufende Bauprojekte zu analysieren und steuernd einzugreifen, falls sie kosten- und zeitmäßig aus dem Ruder laufen. Um solch ein unterstützendes Werkzeug zu erstellen, müssen Kennzahlen ausgewählt und ein Prototyp einer Business Intelligence-Lösung entworfen werden. Hierfür musste ein Datenmodell geplant sowie Überlegungen zu Dimensionen für die Auswertung der Kennzahlen angestellt werden. Des Weiteren muss eine Anzahl von Reports gestaltet werden, welche die Kennzahlen benutzergerecht präsentieren. Zur Unterstützung des Projektes können Daten aus dem Enterprise Ressource Planning und der darin enthaltenen Kosten- und Erlösrechnung importiert werden, welche als Grundlage für das BI genutzt werden. Diese Daten können mit Hilfe von BI ausgewertet, und gegebenenfalls genauer berechnet werden. Mit diesen Information kann das Bau-Projekt-Controlling arbeiten. Die neu berechneten Information können zurück in das ERP-System fließen um die Kalkulationen für spätere Ausschreibungen zu verbessern. Eine Vorstellung über das Zusammenspiel vermittelt die Abbildung.